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Praxisplaner: Unterschied zwischen den Versionen

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== Erweiterter Haushalts-Check ==
 
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====Der [[Praxisplaner Erweiterter Haushalts-Check]] wird am 3. Oktober 2011 in Bruck an der Mur und am 5. Oktober 2011 in Salzburg vorgestellt. ====
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Seit einigen Jahren existiert in der kommunalen Praxis der Trend, Gemeindebetriebe als rechtlich eigenständige Betriebe nach dem Privatrecht auszugliedern (zum Beispiel als GmbH oder KG). Insbesondere bei investitionsintensiven Betrieben ist dies aus steuerrechtlichen Gründen vorteilhaft. Auch kann eine solche Ausgliederungen dafür nützlich sein, Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Die Gemeinden bleiben dabei in aller Regel (zumindest Mehrheits-)Eigentümer und übernehmen sehr oft auch Haftungen für Darlehen. Dafür werden die kommunalen Investitionen sehr oft in den ausgegliederten Betrieben finanziert. Im Gemeindehaushalt selbst scheinen aber weder die Einnahmen- und Ausgaben des laufenden Betriebs, noch die Investitionen und Schulden der ausgelagerten Betriebe auf. Mit dem neuen KDZ-Praxisplaner „Erweiterter Haushaltscheck“ wird ein rascher, möglichst einfacher und doch aussagekräftiger Überblick über die finanzielle Situation einer Gemeinde unter Berücksichtigung der ausgegliederten Betriebe geschaffen. Der Praxisplaner „Erweiterter Haushaltscheck“ übernimmt dabei einen automatischen Transfer der doppischen Rechnungsabschlüsse der ausgegliederten Betriebe in die Querschnittslogik der Gemeinden.
 
Seit einigen Jahren existiert in der kommunalen Praxis der Trend, Gemeindebetriebe als rechtlich eigenständige Betriebe nach dem Privatrecht auszugliedern (zum Beispiel als GmbH oder KG). Insbesondere bei investitionsintensiven Betrieben ist dies aus steuerrechtlichen Gründen vorteilhaft. Auch kann eine solche Ausgliederungen dafür nützlich sein, Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Die Gemeinden bleiben dabei in aller Regel (zumindest Mehrheits-)Eigentümer und übernehmen sehr oft auch Haftungen für Darlehen. Dafür werden die kommunalen Investitionen sehr oft in den ausgegliederten Betrieben finanziert. Im Gemeindehaushalt selbst scheinen aber weder die Einnahmen- und Ausgaben des laufenden Betriebs, noch die Investitionen und Schulden der ausgelagerten Betriebe auf. Mit dem neuen KDZ-Praxisplaner „Erweiterter Haushaltscheck“ wird ein rascher, möglichst einfacher und doch aussagekräftiger Überblick über die finanzielle Situation einer Gemeinde unter Berücksichtigung der ausgegliederten Betriebe geschaffen. Der Praxisplaner „Erweiterter Haushaltscheck“ übernimmt dabei einen automatischen Transfer der doppischen Rechnungsabschlüsse der ausgegliederten Betriebe in die Querschnittslogik der Gemeinden.
  

Version vom 16. September 2011, 09:09 Uhr

KDZ Praxisplaner

Die Analyse der aktuellen Lage der jeweiligen Gemeinde sowie die mittelfristige Leistungs- und Finanzplanung sind wichtige Instrumente zur Steuerung einer Gemeinde. Das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung hat sich – mit Unterstützung der Bank Austria und dem Österreichischen Städtebund – das Ziel gesetzt, anwenderorientierte und praxisnahe Instrumente zur Analyse und Planung zu entwickeln und diese den Mitgliedern des KDZ und des ÖStB sowie auf Empfehlung der Bank Austria kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Anmeldung zum KDZ-Praxisplaner

Erweiterter Haushalts-Check

Erweiterter Haushalts-Check

Der Praxisplaner Erweiterter Haushalts-Check wird am 3. Oktober 2011 in Bruck an der Mur und am 5. Oktober 2011 in Salzburg vorgestellt.

Seit einigen Jahren existiert in der kommunalen Praxis der Trend, Gemeindebetriebe als rechtlich eigenständige Betriebe nach dem Privatrecht auszugliedern (zum Beispiel als GmbH oder KG). Insbesondere bei investitionsintensiven Betrieben ist dies aus steuerrechtlichen Gründen vorteilhaft. Auch kann eine solche Ausgliederungen dafür nützlich sein, Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Die Gemeinden bleiben dabei in aller Regel (zumindest Mehrheits-)Eigentümer und übernehmen sehr oft auch Haftungen für Darlehen. Dafür werden die kommunalen Investitionen sehr oft in den ausgegliederten Betrieben finanziert. Im Gemeindehaushalt selbst scheinen aber weder die Einnahmen- und Ausgaben des laufenden Betriebs, noch die Investitionen und Schulden der ausgelagerten Betriebe auf. Mit dem neuen KDZ-Praxisplaner „Erweiterter Haushaltscheck“ wird ein rascher, möglichst einfacher und doch aussagekräftiger Überblick über die finanzielle Situation einer Gemeinde unter Berücksichtigung der ausgegliederten Betriebe geschaffen. Der Praxisplaner „Erweiterter Haushaltscheck“ übernimmt dabei einen automatischen Transfer der doppischen Rechnungsabschlüsse der ausgegliederten Betriebe in die Querschnittslogik der Gemeinden.

Investitions- und Vorhabensplaner

Vorhabensplaner

Auch in Zeiten mit geringeren Einnahmen müssen Städte und Gemeinden weiterhin in ihre Infrastruktur investieren um die Lebensqualität zu erhalten. Je knapper die finanziellen Mittel desto umsichtiger muss die Planung dieser Investitionen erfolgen. Der Praxisplaner Investitionen und Vorhaben unterstützt dabei, die Investitionsplanung inklusive der Folgekosten aus Errichtung und Finanzierung in die mittelfristige Finanzplanung der Gemeinde einfließen zu lassen. So kann relativ einfach erkannt werden, welche finanziellen Spielräume für die Zukunft bleiben oder in welchem Ausmaß sie geschaffen werden müssen (z.B. durch Konsolidierung oder zusätzlicher Finanzierung durch Fremdkapital).

Finanzen: Bonitäts- und Risikoanalyse/Umlagenplaner

Finanzen

Die Bonitäts- und Risikoanalyse ist ein Instrument zur Analyse und Planung der finanziellen Situation einer Gemeinde. Dabei wird den Gemeinden und Städten die Möglichkeit gegeben, ihre eigene Finanzlage zu bewerten und sich an Referenzwerten zu orientieren. Hierzu erfolgte die Definition von Kriterien und Indikatoren zur Beurteilung der Finanzlage der jeweiligen Gemeinde auf Basis des Rechnungsquerschnitts. Neben dem Praxisplaner werden auch ergänzende Unterlagen (z.B. Interpretationshilfen, Referenzwerte) zur Verfügung gestellt.

Die äußerst dynamische Entwicklung des Umlagenbereichs stellt die Gemeinden vor große Herausforderungen, da diese die finanziellen Spielräume der Gemeinden einschränkt. Der Praxisplaner für den Umlagenbereich bietet die Möglichkeit, anhand von verschiedenen Entwicklungsszenarien für die Umlagen die Auswirkungen auf das finanzielle Haushaltsgleichgewicht einer Gemeinde einzuschätzen. Szenarienberechnungen sind für die drei größten Umlagen –die Sozialhilfe-, die Krankenanstalten- und die Landesumlage– möglich.

Kinderbetreuung: Mittelfristige Leistungs- und Finanzplanung

Kinderbetreuung

Der KDZ-Praxisplaner zur mittelfristigen Leistungs- und Finanzplanung im Kinderbetreuungsbereich (Praxisplaner Kinderbetreuung) ist ein Planungsinstrument im Kinderbetreuungsbereich und ermöglicht eine Planung nicht nur auf den aktuellen Finanzdaten, sondern auch auf Basis sich verändernder Leistungsindikatoren (z.B. Betreuungsquote, Verhältnis Halbtags-/Ganztagsbetreuung, Gruppengröße). Dabei werden eigene Praxisplaner für die Bereiche Kinderkrippe, Kindergarten, Hortbetreuung, Nachmittagsbetreuung in Volksschulen und Nachmittagsbetreuung in Hauptschulen zur Verfügung gestellt. Ergänzend zum Praxisplaner stehen methodische Erläuterungen, Anwenderbeispiele und Prognosewerte für die Kinderzahlen bis 2012 nach Bezirken zur Verfügung. __NOTITLE__