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KDZ Praxisplaner

Aus KDZ Praxisplaner
Version vom 8. April 2026, 11:26 Uhr von Pichler (Diskussion | Beiträge)
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Praxisplaner.at


Die Analyse der aktuellen Lage der jeweiligen Gemeinde sowie die mittelfristige Leistungs- und Finanzplanung sind wichtige Instrumente zur Steuerung einer Gemeinde. Das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung hat sich – mit Unterstützung der Bank Austria – das Ziel gesetzt, anwenderorientierte und praxisnahe Instrumente zur Analyse und Planung zu entwickeln und exklusiv den österreichischen Gemeinden und Städten kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

KDZ-Quicktest NEU

Der KDZ-Quicktest ist ein Kennzahlenset, das einen schnellen Überblick über die finanzielle Situation einer Gemeinde zulässt. In den letzten Jahren hat er sich als vielfach erprobtes und nützliches Instrument zur Analyse von Gemeindehaushalten erwiesen, weil er ohne großen Aufwand zuverlässige Ergebnisse liefert. Mit dem neuen Excel-Tool zum KDZ-Quicktest steht nun ein Instrument zur Verfügung, dass einerseits den Finanzwirtschaftlichen KDZ-Quicktest, der auf den Daten des Finanzierungshaushalts basiert, und andererseits den KDZ-Quicktest NEU, der die Daten aus allen Haushalten des Drei-Komponenten-Haushalts für die Berechnung der Kennzahlen verwendet, berechnet. Zur Beurteilung werden die Kennzahlen Öffentliche Sparquote/Nettoergebnisquote, Quote freie Finanzspitze, Eigenfinanzierungsquote, Verschuldungsdauer, Schuldendienstquote, Nettovermögensquote und Substanzerhaltungsquote berechnet. Die Ergebnisse der einzelnen Kennzahlen werden nach einem Punkteschema bewertet und zu einer Gesamtnote für die Gemeinde verdichtet.

Nachhaltigkeitscheckliste

Die Nachhaltigkeitscheckliste unterstützt Städte und Gemeinden, ihre Investitionsvorhaben nach Nachhaltigkeitskriterien (ESG) und entlang der ökologischen EU-Taxonomie zu belegen. Darüber hinaus bietet die Checkliste einen strukturierten Überblick zur Nachhaltigkeit des geplanten Investitionsvorhaben und ermöglicht ein allfälliges Nachschärfen, um etwaige Folgekosten abzufedern. In Kombination mit dem KDZ-Vorhabens- und Investitionsplaner können zudem die Mehrkosten des geplanten Projektes einfach berechnet werden.

Vorhabens- und Investitionsplaner

Auch in Zeiten mit geringeren finanziellen Spielräumen müssen Städte und Gemeinden weiterhin in ihre Infrastruktur investieren um die Lebensqualität zu erhalten. Je knapper die finanziellen Mittel desto umsichtiger muss die Planung dieser Investitionen erfolgen. Der Vorhabens- und Investitionsplaner unterstützt dabei, die Investitionsplanung inklusive der Folgekosten aus Errichtung und Finanzierung in die mittelfristige Finanzplanung der Gemeinde einfließen zu lassen. So kann relativ einfach erkannt werden, welche finanziellen Spielräume für die Zukunft bleiben oder in welchem Ausmaß sie geschaffen werden müssen.

KDZ-Managementberichte

Die KDZ-Managementberichte Voranschlag und Rechnungsabschluss bieten die Möglichkeit, zum bestehenden Rechenwerk nach der Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung (VRV) 2015 einen wenige Seiten umfassenden Kurzbericht zu erstellen, der die zentralen Ergebnisse der Gemeinde in Grafiken und Abbildungen darstellt und textlich zusammenfasst. Dieser Kurzbericht kann zur Kommunikation nach innen (z.B. Gemeinderat) und nach außen (z.B. Bürgerinnen und Bürger) verwendet werden oder auch dem jeweiligen Voranschlag bzw. Rechnungsabschluss vorangestellt werden.

KDZ-Vermögensbewerter

Die neue Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung (VRV) 2015 verpflichtet alle österreichischen Städte und Gemeinden ab dem Jahr 2020 einen Vermögenshaushalt zu führen. Darin sind sämtliche Vermögensgegenstände, z.B. Sachanlagen, Beteiligungen, Rückstellungen etc. zu erfassen und zu bewerten bzw. zum Teil auch jährlich folgezubewerten. Das KDZ möchte die österreichischen Städte und Gemeinden bei der Einführung des neuen Haushaltsrechts bestmöglich unterstützen und den Städten und Gemeinden die damit verbundenen Arbeiten erleichtern. Folgende Instrumente stehen aus diesem Grund dafür zur Verfügung:

Tool Überleitung Finanzdaten nach der VRV 1997

Der KDZ-Praxisplaner Überleitung Finanzdaten bietet die Möglichkeit bestehende Rechenwerke gemäß der Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung (VRV) 1997 – wie z. B. den Rechnungsabschluss 2019 – in die Logik der VRV 2015 überzuführen. Damit können Städte und Gemeinden, differenziert nach Bundesland, schon jetzt einen Blick auf den Ergebnishaushalt und den Finanzierungshaushalt für den Gesamthaushalt und die zehn Bereichsbudgets mit den eigenen Gemeindedaten werfen und sich so bereits ein Bild zur finanziellen Lage der Gemeinde nach den Regeln der VRV 2015 machen. Je nachdem in welchem Bundesland sich die Gemeinde befindet, ist der Umgang mit Bedarfszuweisungsmitteln unterschiedlich, d.h. ob diese am Konto 871 - Kapitaltransfers aus Gemeinde-Bedarfszuweisungsmittel oder am Konto 301 - Kapitaltransfers von Ländern, Landesfonds und Landeskammern verbucht werden. Dies führt zu unterschiedlichen Ergebnissen bei der Überleitung - folglich gibt es zwei Tools - eines für Niederösterreich, Steiermark, Tirol, das andere für Burgenland, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Vorarlberg. Außerdem können die übergeleiteten Daten aus z. B. den Jahren 2018 und 2019 für die KDZ-Managementberichte genutzt werden.